Was sich geändert hat
Die Anpassung trifft nahezu alle kommerziellen Microsoft-365-Pläne – die Einstiegstarife am stärksten. Microsoft 365 Business Basic steigt um rund 16 Prozent (in US-Dollar-Listenpreisen), Business Standard um etwa 12 Prozent. Business Premium bleibt dagegen stabil. Bei den Enterprise-Plänen liegt die Erhöhung zwischen etwa 5 Prozent (Microsoft 365 E5) und 13 Prozent (Office 365 E3), während die Frontline-Lizenzen F1 und F3 mit Aufschlägen von rund 25 Prozent (F3) bis 33 Prozent (F1) am stärksten betroffen sind.
| Plan | Änderung (Listenpreis, USD) |
|---|---|
| Business Basic | ca. +16 % |
| Business Standard | ca. +12 % |
| Business Premium | unverändert |
| Frontline F3 / F1 | ca. +25 % / +33 % |
Begründet wird der Schritt mit neuen Funktionen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Sicherheit und Gerätemanagement – allen voran der festen Integration von Copilot Chat in die Office-Anwendungen. Diese Funktionen sind fest eingebaut, nicht abwählbar.
Wichtig für die Praxis: Microsoft hat die neuen Preise zunächst in US-Dollar veröffentlicht, die Euro-Listenpreise folgen anteilig. Die Euro-Preise weichen je nach Abrechnungsmodell (Monats- oder Jahresbindung) und CSP-Partner voneinander ab – veröffentlichte Euro-Tabellen widersprechen sich teilweise. Vor jeder Verlängerung lohnt sich deshalb die konkrete Abfrage.
Wann es Ihr Unternehmen wirklich trifft
Bestehende Abonnements bleiben bis zur nächsten Vertragsverlängerung auf den bisherigen Konditionen. Die neuen Preise greifen ausschließlich bei Neuabschlüssen und Verlängerungen. Ihr Verlängerungstermin bestimmt also, ab wann der höhere Preis für Sie zählt – nicht der 1. Juli allein.
Für ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitern auf Business Standard summiert sich die Erhöhung schnell auf einen mittleren dreistelligen Betrag pro Jahr; bei 50 Nutzern liegt man bereits deutlich darüber. Für einen einzelnen Plan mag das überschaubar wirken – über den gesamten Lizenzbestand hinweg wird daraus ein spürbarer Posten.
Welche Lizenzstufen sich jetzt lohnen
Dass Business Premium stabil bleibt, ist kein Zufall: Microsoft positioniert diesen Plan bewusst als Sweetspot. Für Unternehmen, die auf Business Standard sitzen, kann ein Upgrade jetzt doppelt sinnvoll sein – nicht nur wegen der Preisdynamik, sondern weil in Premium bereits erweiterte Sicherheits- und Geräteverwaltungsfunktionen enthalten sind, die sonst teuer zugekauft werden müssten.
Bei den Frontline-Lizenzen lohnt der kritische Blick besonders: F1 und F3 sind am stärksten teurer geworden. Prüfen Sie, ob Ihre Schicht-, Logistik- oder Produktionsmitarbeiter den Funktionsumfang einer F-Lizenz überhaupt ausschöpfen oder ob Business Basic ausreicht. Häufig lässt sich zusätzlich die reine Lizenzanzahl reduzieren, wenn Personal Zugänge geteilt nutzt.
Ein Mehrjahresvertrag schützt vor weiteren Anpassungen innerhalb der Laufzeit und schafft Planungssicherheit – aber nur dann, wenn die Lizenzstruktur vorher bereinigt und stabil ist. Wer sich langfristig an einen unaufgeräumten Bestand bindet, zementiert die falschen Kosten.
Der ehrliche Blick: die Erhöhung als Anlass nutzen
Die Preiserhöhung ist für sich genommen kein Drama. Was sie sichtbar macht, ist entscheidender: Viele Unternehmen zahlen schon heute mehr als nötig – und die Anpassung trifft eine Lizenzstruktur, die nie kritisch hinterfragt wurde. Wer jetzt seinen Verlängerungstermin kennt, eine saubere Bestandsaufnahme macht und den Plan-Mix auf den tatsächlichen Bedarf anpasst, kann die Mehrkosten oft vollständig ausgleichen.
Genau hier setzen wir bei Costshield an – herstellerunabhängig und als CSP-Partner zugleich. Als CSP-Partner verdienen wir einen festen Prozentsatz pro Lizenz – weniger Lizenzen bedeuten also weniger Umsatz für uns. Trotzdem ist die Prüfung der richtigen Lizenzstufe der erste Schritt: Wir verschaffen Ihnen Transparenz über Ihre Microsoft-365-Lizenzkosten und passen die Lizenzierung an das an, was Sie wirklich brauchen.
Häufige Fragen zur Microsoft-365-Preiserhöhung 2026
Ab wann gilt für uns der neue Preis?
Bestehende Abonnements bleiben bis zur nächsten Vertragsverlängerung auf den bisherigen Konditionen. Die neuen Preise greifen ausschließlich bei Neuabschlüssen und Verlängerungen – Ihr individueller Verlängerungstermin entscheidet, nicht der 1. Juli allein.
Welche Pläne sind von der Erhöhung am stärksten betroffen?
Business Basic steigt um rund 16 Prozent (in US-Dollar-Listenpreisen), Business Standard um etwa 12 Prozent. Business Premium bleibt stabil. Am stärksten betroffen sind die Frontline-Lizenzen F1 und F3 mit Aufschlägen von rund 25 (F3) bis 33 Prozent (F1). Enterprise-Pläne steigen um etwa 5 bis 13 Prozent.
Lohnt sich jetzt ein Upgrade auf Business Premium?
Für Unternehmen auf Business Standard kann das doppelt sinnvoll sein: Premium bleibt preisstabil und enthält bereits erweiterte Sicherheits- und Geräteverwaltungsfunktionen, die sonst separat zugekauft werden müssten.
Schützt ein Mehrjahresvertrag vor der Preiserhöhung?
Nur dann sinnvoll, wenn die Lizenzstruktur vorher bereinigt und stabil ist. Ein Mehrjahresvertrag auf einen unaufgeräumten Lizenzbestand zementiert lediglich die falschen Kosten für die gesamte Laufzeit.